Mister Futsal fragt: Lucas Kruel

Bis vor zwei Jahren war Jahn Regensburg ein neues, kleines Licht am deutschen Futsalhimmel. Die Ambitionen: Spielbetrieb sichern. Doch dann konnte man Lucas Kruel für den Verein begeistern, welcher mit seinem Futsalwissen und seinen Verbindungen den Verein zum Mitfavoriten um die deutsche Meisterschaft formen konnte. Beruflich als persönlicher Fitnesstrainer von Douglas Costa vom FC Bayern München nach Deutschland  gekommen, engagierte Lucas sich sofort privat für den Futsal. Nach seinem ersten Jahr holte er weitere futsalerfahrene Freunde nach Regensburg und dominiert nun mit seinem Team die Regionalliga-Süd. Wir haben mit dem brasilianischem Spielertrainer über sein „Futsalprojekt“ Regenburg und seine Einstellung zum Futsal gesprochen.

MF: Hallo Lucas, vielen Dank für deine Zeit ein Interview zu geben. Viele Personen im deutschen Futsal haben schon mal von Dir gehört, aber die wenigstens wissen mehr als nur deinen Namen und die Verbindung zu Douglas. Erzähle uns daher zu Beginn etwas von Dir, deiner Verbindung zum Futsal und Jahn Regensburg

LK: Ich stamme ursprünglich aus Porto Alegre. Mit 8 Jahren habe ich mit Futsal begonnen und im Alter von 12 Jahren auf höherem Niveau in einem organisiertem Wettbewerb gespielt.  Seitdem habe ich durchgängig Futsal gespielt, bis ich beruflich nach Kiew in der Ukraine umgezogen bin. Dort habe ich dann ein Jahr keinen Futsal gespielt. In Kiew habe ich auch Douglas kennengelernt und für ihn gearbeitet. Als Douglas dann nach München wechselte, habe ich ihn nach Deutschland begleitet. Als ich dann in Deutschland war, wurde ich angesprochen, ob ich nicht Futsal spielen möchte in Regenburg. So haben wir als kleines „Futsalprojekt“ begonnen und sind  zum Glück stark gewachsen. Der Aufbau war schwierig, aber das wusste ich von Beginn an. Gott sei Dank hat bisher alles wunderbar funktioniert, wie ich es gehofft hatte.

MF: Die Angesprochene Verbindung mit Douglas hat in der deutschen Futsalszene schnell für Aufmerksamkeit gesorgt. Wie denkt Douglas und Du über Futsal und in welcher Art und Weise unterstützt Douglas den Regensburger Futsal?

LK: Douglas ist sehr bekannt in Deutschland und er hatte direkt einen guten Start im ersten Jahr, wodurch er viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Nur wegen Douglas bin ich hier, kann Futsal spielen und konnte so das Projekt in Regenburg starten. Hätte Douglas mich nicht nachgeholt, wäre ich nicht hier. Douglas selbst ist ein großer Futsalfan und liebt es selber zu spielen. Ich nehme mir mal heraus zu sagen, dass er im inneren Kampf ist, ob er Fußball oder Futsal mehr liebt. Ich kann nicht genau sagen, welches der beiden Sportarten er mehr liebt, aber er liebt Futsal und Fußball. Seine Futsalbegeisterung ist so groß, dass er in den Ferien in Brasilien immer verrückt nach Futsal ist und mit Freunden spielt. Selbst hier in Deutschland trainiert Douglas mit uns in Regensburg wenn er Zeit frei hat, um seine Sehnsucht nach Futsal ein wenig zu befriedigen. Aufgrund seiner Bekanntheit und der Marke „Douglas Costa“ hilft er dem Verein enorm. Darüber hinaus unterstützt er das Projekt auch finanziell. Ohne diese wichtige Unterstützung wäre das Wachstum nicht möglich gewesen. Auch hätte ich meine brasilianischen Freunde nicht nach Deutschland holen können.

MF: Deine brasilianischen Freunde (Halison Goncalves, Raul Guimaraes, Luis „Alemao“ Gustavo und Mauricio Naimayer) scheinen sehr viel Futsalerfahrung zu haben und sind sehr talentiert. Wie hast Du die Spieler kennengelernt und wie wichtig sind sie für das Projekt „Jahn Regensburg Futsal“

LK: Alle vier Spieler sind schon langjährige Freunde von mir und reine Futsalspieler. Wir waren Freunde und Douglas hat sie später auch kennengelernt. Die vier sind fundamentaler Bestandteil des großen Futsalprojektes Regensburg ohne die es nicht funktionieren würde. Alle wollen das der Futsal weltweit wächst und für dieses Wachstum sind „Demonstrationsspieler“ wichtig. Aufgrund ihrer Erfahrung sind sie sehr wichtig, um anderen Spielern im Team zu zeigen, was Futsal wirklich ausmacht und bedeutet, denn viele hier wissen es noch nicht. Gerade das aktive Praktizieren von Futsal in der Halle ist elementar, da nur durch reden und Theorie kein Verständnis für die Sportart entstehen kann. Gerade wenn ich mir die gigantische Entwicklung der deutschen Mitspieler ansehe – von Beginn an bis heute – wird deutlich, wie wichtig die vier für das Team sind.

MF: Welches sind deine kurzfristigen und langfristigen Ziel mit dem Futsal in Regensburg?

LK: Die gemeinsamen kurzfristigen Ziele – zusammen mit Douglas – sind der Gewinn der Regionalliga-Süd und der deutschen Meisterschaft, um  und nachfolgend am UEFA-Futsal-Cup teilzunehmen. Außerdem wollen wir den Futsal in Bayern populär machen und dem Wachstum helfen. Langfristig möchten wir vor allem die Jugend in den Futsal holen und eine kleine Futsalschule anbieten, um Kinder mit 10,11,12 Jahren an den Sport heranzuführen. Damit könnte man dann in ein paar Jahren vielleicht auch profesionellen Futsal in Deutschland spielen.

MF: Denkst Du, dass der deutsche Futsal viel mehr von derartigen erfahrenen Vorzeigespielern zum lernen und Wissenstransfer benötigt? Wie wichtig sind in diesem Sinne bekannte Fußballer (wie Douglas), welche vielleicht sogar aktiv an einer Liga teilnehmen würden?

LK: In technischer Hinsicht – Passen, Schießen etc. – gibt es bereits viele gut ausgebildete und talentierte Spieler hier in Deutschland. Nur leider kommen alle vom Fußball. Es bräuchte daher vor allem erfahrene Futsaltrainer aus dem Ausland wie Spanien, Brasilien, Russland um diesen Spielern die Unterschiede aufzuzeigen. Ich sage als Trainer auch immer zu meinen Spielern – ich wollte übrigens eigentlich nie wirklich Trainer sein, doch nun bin ich es – dass Futsal und Fußball zwei komplett unterschiedliche Sportarten sind. Aber ohne Zweifel, wenn jedes Team wenigstens einen ausländischen Spieler mit Futsalerfahrung hätte, würde  das Wettbewerbsniveau deutlich steigern. Berühmte Fußballer in den Futsal zu holen ist natürlich wichtig, um Leute auf den Sport aufmerksam zu machen. In Regensburg zieht auch besonders Douglas die Leute an . Jeder Fußballspieler – egal ob z.B.  Borussia Dortmund oder Hertha BSC Berlin – der im Futsal aktiv wird, würde dem Sport und dem Wachstum enorm helfen. Aber seitdem ich nach Deutschland gekommen bin, wächst Futsal ja auch so konstant.

MF: Was bräuchte der deutsche Futsal aus deiner Sicht noch neben technischen und taktischen Wissen und was gefällt Dir am deutschen Futsal besonders?

LK: Außer erfahrene Spielern und Trainern die Wissen weitergeben? Für mich schwer zu sagen, da ich kaum Kontakt außerhalb von Bayern und der Landesauswahl habe. Daher kann ich dazu nicht viel sagen, aber die Organisation der Wettbewerbe ist in Ordnung – wie generell in Deutschland: alles  funktioniert. Aber natürlich sollte man auf viele grundlegende kleine futsalspezifische Dinge zu achten wie z.B. immer mit einem Futsalball in Hallenwettbewerben zu spielen.  Positiv empfinde ich die Installation einer deutschen Nationalmannschaft – das war das wichtigste was passiert ist in den vergangenen Monaten. Durch eine Nationalmannschaft verändert sich bei allen der Blick auf den Sport. Auch die Übertragung im Fernsehen war sensationell und es gibt nichts besseres für eine Sportart als vom Sofa zuhause zuschauen zu können.

MF: Wie ist dein genauer Eindruck vom spielerischen Niveau der deutschen Futsalnationalmannschaft und vom Niveau beim Länderpokal, an welchem Du ja bereits im letzten Jahr teilgenommen hast? Sehen wir Dich und ein paar deiner Freunde aus Regensburg im Januar in Duisburg beim Länderpokal?

LK: Zur deutschen Auswahl kann ich nicht soviel sagen, da ich nur ein Spiel gegen England gesehen habe. Aber wie ich bereits gesagt habe, technisch sind die Jungs sehr gut. Das Problem ist jedoch spezifisches Futsaltraining. Es muss einfach nur öfter Futsal trainiert werden, um vielleicht eines Tages das Niveau von Spanien oder Russland zu erreichen. Aber technisch gibt es viel Qualität. Beim Länderpokal….mmh… Hamburg wird sicherlich stark sein, besonders durch die erfolgreiche Teilnahme und Erfahrung beim UEFA-Futsal-Cup. Das Team hat nur 4:0 gegen Ugra gespielt – dort spielen zwei brasilianische Bekannte von mir – ein schweres Spiel. Das Team von Hamburg ist daher sicherlich sehr gut und das beste Länderteam Deutschlands. Bezüglich der bayrischen  Landesauswahl steht noch ein ersten gemeinsames Treffen aus, um zu schauen was kommt. Im Prinzip denke ich, dass wir mit insgesamt fünf Spielern aus Regensburg dabei sind.

MF: Zum Abschluss: angenommen ein neuer Spieler ohne Futsalerfahrung kommt zu Dir zum Training in Regensburg. Welche entscheidenden Tipps gibst Du ihm zu Beginn mit auf den Weg?

LK: Am wichtigsten zu Beginn ist die Bereitschaft zu lernen, sich zu entwickeln und neue Dinge lernen und annehmen zu wollen.

MF: Lucas, wir danken Dir, dass Du dir trotz deines vollen Terminkalenders Zeit für uns und Futsaldeutschland genommen hast. Wir wünschen Dir und Jahn Regensburg alles gut und wünschen Euch viel Erfolg für die deutsche Meisterschaft. Man sieht sich beim Länderpokal in Duisburg!

Hier noch ein guter Artikel zum Projekt Jahn Regensvurg von der Mittelbayrischen Zeitung: Zeitungsbericht

 

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6 Kommentare

  1. Was 5 Brasilianer beim Länderpokal zu suchen haben?

  2. Lucas hofft, dass fünf Spieler aus Regensburg dabei sind bei der BFV Auswahl, nicht die fünf Brasilianer… Lesen! Es nehmen auch „nur“ drei der fünf Südamerikaner an den bayerischen Tryouts Teil, der Rest der nominierten Regensburger sind Nicht-Brasilianer… Nur zur Info

  3. Ich denke es ist ne Super Sache was in Regensburg gerade statt findet, aber sobald Douglas Costa zur Real Madrid oder auf die Insel wechseln sollte, ist es leider vorbei. Betrachtet man die Ergebnisse der 2. Mannschaft von Regensburg sieht man das es keinen vernüftigen Fortschritt gibt. Die fünf Brasilianer spielen in der Regionalliga meist durch so das von den restlichen Einheimischen Spieler alle zu kurz kommen. Aber Klar man möchte den schnellen Erfolg, die Nachhaltikeit ist meines Erachtens da nicht gegeben. Egal wie die Geschichte ausgeht,, dem Deutschten Futsal bringt sie bestimmt einen weiteren kleinen Boom, und hoffentlich dem Jahn Regensburg in ein zwei Jahren nicht den tiefen Fall.

  4. Ich denke zuerst sollte die Grundsatzdiskussion betrachtet werden, ob sich Futsal im Breitensport oder im Leistungssport befindet, die Argumente beider Seiten haben ihr für und wieder. Wir sehen Futsal, auch wenn er noch im Aufbau ist, als Leistungssport an. Dabei gilt die Förderung aller Leistungsklassen, da wir hier von einem Jahr die Riesenchance hatten, mit der Bekanntschaft unseres Abteilungsleiters Oliver Vogel zu Lucas Kruel, diese Erfahrung für unser Projekt zu gewinnen, zu dem seinen erfahrenen Freund Halison, passte das perfekt in unser Konzept. Durch dessen Freunde haben wir in diesem Jahr noch einmal an enormer Qualität gewonnen, wovon alle Mitspieler im Training profitieren und große Fortschritte machen. Ich gebe dir recht, dass die Brasilianer die meiste Einsatzzeit haben, vielleicht in vielen Augen verhältnismäßig zu viel, doch das ist zum einen Sache des Trainers, das bestmögliche aus einem Spiel herauszuholen, zum anderen genießen die restlichen Spieler genauso das Vertrauen und bekommen Schritt für Schritt mehr Einsatzzeit aufgrund ihrer Leistungen. In den Begegnungen gegen den Großteil der anderen Teams sah das ähnlich aus, dass auch dort die Leistungsträger die meiste Zeit auf dem Feld standen. Ich denke das ist legitim und auch normal, es liegt am Rest sich aufzudrängen und zu zeigen, was sie können, wenn sie gefordert sind. So geschehen im letzten Spiel gegen Portus, als einer unserer Spieler gesperrt fehlte. Gegen Weilimdorf am nächsten Wochenende wird es die nächste Chance geben, überzeugen sie erneut und zeigen dass sie weit genug sind, führt kein Weg an noch mehr Einsatzzeit vorbei. Ich denke das ist in jeder Sportart so im Leistungsbereich. Natürlich haben es die Spieler schwer, bei so geballter Erfahrung vorbei zu kommen, die Jungs genießen allerdings diese Möglichkeit und lernen, lernen, lernen akribisch in jeden Training, wie sie arbeiten.
    Ich sehe hier also dann doch große Fortschritte.
    Was die Zweite Mannschaft betrifft gebe ich dir recht. Du musst allerdings wissen, dass die Spieler noch gar nicht so weit sein können. Hintergrund: Um den nötigen Unterboden in Bayern mit zu fördern und auch den Sprung für den ein oder anderen zu unserer ersten Mannschaft leichter zu ermöglichen, sind wir gerne mit in die Bayernliga gegangen, sehr wohl mit dem Wissen, dass wir uns a) nicht sportlich dafür qualifiziert haben und b) es sicherlich schwer wird gegen die gestandenen Mannschaften von Beginn an mitzuhalten, mit einem Bruchteil von deren Erfahrung. Betrachtet man die Liga, so ist nur noch ein Team aus dem Vorjahr dabei, was sehr schade aus bayerischer Sicht ist. Die Aufsteiger weisen aber bereits Futsalerfahrung auf, Neuried ist ein gestandener Bayernligaclub, Deisenhofen zudem mit enormer höherklassiger Fussballerfahrung, 1860 kann zudem auf einen eingespielten Bayreuther Block zurückgreifen, der bereits im Vorjahr überzeugte. Kurz vor Beginn der Bayernliga waren wir dann kurz vor dem Rückzug in die Bezirksliga, da uns einige Spieler aufgrund von Fussball oder Auslandssemester kurzfristig nicht mehr zur Verfügung standen. Sicherlich wäre die Bezirksliga besser für diesen „Neuanfang“ gewesen, um hier die nötige Erfahrung zu sammeln. Dennoch wollten wir zu unserem Wort stehen und die Spielbetrieb nicht gefährden, was aber bedeutet, dass Spieler die kurz vor Saisonstart erst zu uns stoßen und so die Mannschaft bilden, alles andere als Erfahrung bei ihren ersten Spielen besitzen und auch im Spiel gegen 1860 durch drei erfahrene Spieler nicht aufgefangen werden konnte. Das Ergebnis fiel dennoch im Rahmen aus, wenn man die anderen Spiele der Liga (oder Regionalliga) betrachtet, es für fast alle das erste Spiel nach wenigen Trainings überhaupt war und die Qualität des Gegners. Beim zweiten Spiel gegen Neuried zahlte man dann aber ordentlich Lehrgeld, wenngleich zu erwähnen gilt, dass man hier nur mit 5 Mann anreiste und auch noch nicht viel mehr Trainingseinheiten als zwei weitere hatte… Aber ja, von den Ergebnissen her sicherlich kein erkennbarer Fortschritt, angesichts der Kaderzusammenstellung wussten wir dass dies ein langer Prozess wird und wir Zeit brauchen, wenn wir die Jungs hier ins kalte Wasser werfen. Sicherlich wie gesagt wäre die Bezirksliga der bessere Start gewesen, wir wollten aber Teil dieser Bewegung sein und mithelfen, natürlich auch mit eigenen Nutzen und einen geregelten Spielbetrieb mit reinen Futsalmannschaften, bei allen Respekt für die Leistungen in der Bezirksliga. Desweiteren ist es glaube ich ein großer Schritt, als erste und einzige Mannschaft mit der Bayernliga aufzunehmen, ob das nun richtig oder falsch war, wird sich zeigen, die Erwartungshaltung auf unserer Seite war es aber immer, hier die nötige Erfahrung zu sammeln. Hier würde ich mir wünschen, dass jede bayerische Mannschaft der RL eine Reserve in der Bayernliga stellen können, zumindest in absehbarer Zeit, das würde den Futsal in Bayern enorm voran bringen, wenngleich es hier natürlich noch zahlreicher Interessenten bedarf, das ist mir klar.
    Die Aussage zur Nachhaltigkeit tut mir allerdings im Herzen weh, wenngleich ich es schon richtig lese, dass dies in erster Linie an die Herrenmanschaften gerichtet war, was ich mit den vorherigen Zeilen versuche zu erklären. Aber wenn man unser Jugendkonzept anschaut und was der Trainer und die Kids leisten, davon werden wir einigen Jahren sehr viel profitieren. Ebenso sind weitere Jahrgänge geplant. Wir investieren hier sehr viel in langjährige Jugendausbildungen im Futsal, denn diese Technik kann den Jungs und Mädchen keiner mehr nehmen, sei es später für Fussball oder Futsal. Immer wieder werden wir von Vereinen, von Kreis- bis Bundesliga, angesprochen, das vorzustellen und alle sind begeistert, leider springen momentan noch zu wenige bis gar keine auf. Es fehlt an der letzten Überzeugung, Zeit oder Innovation für Futsal allgemein… leider. Andere Nationen machen es vor, da müssen wir hin, davon kann der Futsal und auch der Fussball nur profitieren. Viele Kicker wie Weigl und Meyer haben auch dort begonnen, das muss noch forciert werden, um international mitzuhalten, gerade was dem Futsal Aufbau und die Nationalmannschaft, ggf. eine Bundesliga betrifft. Und hier schließt sich in unseren Augen der Kreis mit der Erfahrung aus dem Ausland bei der ersten Mannschaft. Bei uns sind es halt Brasilianer, bei anderen wie Weilimdorf z.B. Kroaten, ich denke bei allen legitim und das sind derzeit noch die Leistungsträger. Ich hoffe dass irgendwann (ich will nicht sagen) Anerkennung, sondern einfach Verständnis bei Dritten bringt, gerne können wir das bei Interesse austauschen. Ich will mich auch nicht rechtfertigen, sondern einfach informieren, für denjenigen den es ggf. interessiert. Auch wir lernen noch und sind offen. Auch stellen wir keine übermenschlichen Ansprüche, wir wollen uns einfach in der Spitzengruppe in der RL festsetzen und mitnehmen was kommt, ich denke hier sind wir auf einen guten Weg. Und das gilt für diese Saison, die Planung und Zielsetzung für die nächste werden wir auch nächstes Jahr vornehmen. Ob die Spieler im nächsten Jahr noch bei uns sind, kann keiner sagen, dazu fehlt uns die Glaskugel. Ich denke es ist aber bei jeder anderen Mannschaft auch so, dass wenn Leistungsträger wegfallen, und diese nicht kompensiert werden können (aus den eigenen Reihen oder durch Transfers), das Folgejahr schwer wird, egal um welche Spieler es sich handelt. Genauso steht es in den Sternen, dass dies abhängig vom Einsatzort Costas ist, denn die Spieler können uns verlassen, auch wenn er in München bleibt, genauso können sie bleiben, sollte er gehen. Das steht alles in den Sternen. Ich denke die drei Neuzugänge passen in unser Konzept, ebenso ist die Publicity die ein Costa uns geben konnte nur durch seine Anwesenheit, ein enormer Schub um neue talentierte Kicker für unseren Sport und unseren Verein zu bekommen.

  5. Trotz des extrem langen Kommentars (sorry) möchte ich noch nachtrage:
    1) in keinster Weise die tolle Arbeit anderer Vereine zu schmälern, sondern nur unser Konzept vorzustellen
    2) Mit einziger Mannschaft in der Bayernliga ist Mannschaft als Reserve gemeint
    3) Der aktuelle Bayernligakader unserer Zweiten besteht zu 90% aus Spielern, die erst seit Oktober überhaupt Futsal spielen und somit es die ersten beiden Spiele überhaupt waren, sollte das nicht hervorgegangen sein

    Entschuldigt, aber noch der Vollständigkeit halber…

  6. Vor 1 Jahr, habe ich noch nie über Futssal gehört, Jan Regensburg 1860 hat Sicherlich ein grosser Teil beim gebracht das ich heute eine Fan bin, von diesem Arte sport..
    Weiter So!

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