Mister Futsal bekommt Zuwachs! Der „Futsal Economist“ bloggt nun mit!

Mister Futsal bekommt Zuwachs! Wir dürfen ganz offiziell den „Futsal Economist“ bei Mister Futsal begrüßen! Der Futsal Economist wird für diesen Blog die Themengebiete Futsal und Wirtschaft näher zusammenbringen. Wir lassen direkt Taten sprechen und präsentieren euch den ersten Eintrag vom „Futsal Economist“!

Der Futsal Ökonom kommt aufs Feld!

Futsal und Ökonomie? Hört sich nach einer Abkehrt von Sportsgeist und altruistischer Motivation zum Futsalsport an. Zudem könnte es durchaus befremdlich wirken, bei einer in Deutschland noch nicht professionalisierten Sportart von Ökonomie zu sprechen. Jedoch ist Ökonomie nicht nur mit Profitmaximierung und „Professionalisierung“ gleich zusetzen. Ökonomische Modelle bieten jeher gute Ansätze um menschliches Verhalten durch nutzensteigernde Anreize zu steuern. Versucht nicht jeder Futsalverein neue Mitglieder zu werben, neue Sponsoren zu überzeugen oder mehr Fans zum Spiel zu bewegen? Werden dabei nicht „geringe Beiträge“, „höhere Wahrscheinlichkeit für eine mögliche Nationalmannschaft aufzulaufen als beim Fußball“ oder „mehr Wahrnehmung in der lokalen Presse als Kreisliga Fußball“ als Argumente angeführt? Ökonomisch betrachtet sind diese, oftmals automatisch ablaufenden Überzeugungversuche, nichts weiter als ökonomische Anreize, da durch sie die Gegenseite zu einem bestimmten Handeln bewegt werden soll. Genau über diese Anreize sagt der bekannte Personalökonom Lazear (1987,  S. 2): “Incentives are the essence of economics“. Damit sind wohl auch nicht profitorientierte Institutionen wie Futsalvereine durchaus getrieben von ökonomischen „Instinkten“ und auf Erkenntnisse zu Organisation, Finanzierung und Personalführung angewiesen, oder?

Von der Tatsache ausgehend, dass der Futsal in Deutschland internationalen Entwicklungen zurücksteht, sollte jeder Ansatz für ein schnelleres Wachstum der Sportart fruchtbar sein. Dieses Wachstum ist sicherlich abhängig von der Bekanntheit bei potenziellen Spielern, Bekanntheit bei potenziellen Konsumenten (Fans) und der Bekanntheit bei  möglichen externen Kapitalgebern. Ich bin überzeugt, dass der Blickwinkel und die Erkenntnisse aus der Ökonomie ein wichtiger Treiber für den Erfolg der Sportart in Deutschland darstellen. Daher wird der „Futsal Economist“ in regelmäßigen Abständen Beiträge in den Blog „Mister Futsal“ einstellen. Dabei sollen ökonomische Ansätze fundiert und wissenschaftlich auf den Markt für die Dienstleistung „Futsal“ übertragen werden. Sedlacek (2012, S. 6) sagt „for one will never be a good economist, who is only an economist”. In ähnlicher Weise möchte “Mister Futsal” mit dieser Rubrik zum Ausdruck bringen: for one will never be a good “futsalist”, who is only an “futsalist” bzw. eine erfolgreiche und nachhaltige Führung eines Futsalvereins bedarf neben der sportlichen Leidenschaft zum Futsalsport, eben auch einer großen Portion von Führungs- und Wirtschaftskompetenzen.

Nächster Beitrag in Kürze: Futsalsport als Erfahrungsgut – warum es so schwer ist neue Spieler und Zuschauer für den Futsalsport zu werben.

Lazear, E. P. (1987). Incentive Contracts. NBER WORKING PAPER SERIES, No. 1917, National Bureau of Economic Research.

Sedlacek, T. (2011). Economics of good and evil: The quest for economic meaning from Gilgamesh to Wall Street. Oxford University Press, USA.

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